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Administrative Koordination

Claudia O'Donovan-Bellante
Tel: +49 621 1246-221

Einführung in die Analyse von Strukturgleichungsmodellen für Querschnittsdaten

Dozent(en):
Prof. Dr. Jochen Mayerl, Henrik Andersen

Veranstaltungsort: Mannheim B2, 8

Referenteninformationen - Prof. Dr. Jochen Mayerl

Referenteninformationen - Henrik Andersen

Seminarinhalt

Sozialwissenschaftliche Forschung steht häufig vor dem Problem, dass soziale Phänomene wie z.B. ausländerablehnende Einstellungen nicht direkt beobachtbar sind. Solche latenten Konstrukte müssen daher mittels Messmodellen operationalisiert werden. Die Strukturgleichungsmodellierung (SEM) ist ein Verfahren, mit dessen Hilfe Messmodelle empirisch getestet sowie kausale Zusammenhängen zwischen latenten Variablen überprüft werden können.  
Der Workshop führt in die Logik der Strukturgleichungsmodellierung ein und verfolgt die anwendungsbezogene empirische Analyse (u.a. mit Daten des Allbus) mit gängiger SEM-Software (v.a. Mplus, aber auch mit Anschauungsbeispielen für R (package lavaan) und AMOS).
Zu den Themen gehören u.a.:
- Spezifikation und Schätzverfahren
- Konfirmatorische Faktorenanalyse
- Pfadanalyse
- Moderator- und Mediatoreffekte
- Multigruppenanalyse und Test auf Messäquivalenz
- Methodische Fallstricke
- Einführung in SEM-Software


Zielgruppe

Alle, die sich für die Analyse von latenten Variablen in den Sozialwissenschaften interessieren.


Lernziel

Die TeilnehmerInnen können eigene SEM-Analysen mit Querschnittdaten durchführen und kennen die zentralen methodischen Problemstellungen sowie mögliche Lösungsansätze bei der statistischen Analyse mit latenten Variablen.


Voraussetzungen

Voraussetzung ist ein sicherer Umgang mit Techniken der Regressionsanalyse und zumindest Grundlagenwissen zur Hauptkomponentenanalyse (“explorative Faktorenanalyse”).


Zeitplan

Literaturempfehlungen

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