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Wiss. Koordination

Dr. Nora Skopek
Tel: +49 621 1246277

Administrative Koordination

Claudia O'Donovan-Bellante
Tel: +49 621 1246221

Ereignisdatenanalyse: Einführung und fortgeschrittene Anwendungen

Dozent(en):
Prof. Dr. Jan Skopek

Datum: 17.05 - 19.05.2017 ics-Datei

Veranstaltungsort: Mannheim B2,8 rechts

Seminarinhalt

Der Workshop bietet eine ausführliche theoretische, methodische und praktische Einführung in die Methoden der Ereignisanalyse. Besonderes Gewicht wird auf Anwendungen in der Lebenslaufforschung, insbesondere die dynamische Modellierung sozialer Prozessen gelegt. Nach Klärung der konzeptionellen Grundlagen, werden deskriptive Ansätze wie die Sterbetafelmethode und die Kaplan-Meier Schätzung vorgestellt. Danach werden parametrische und semi-parametrische Ereignisanalysemodelle mit diskreter und kontinuierlicher Zeit vorgestellt. Die Berücksichtigung zeitveränderlicher Variablen und Effekte ist einer der wesentlichen Vorteile der Ereignisanalyse gegenüber alternativen Methoden, daher wird der Workshop vertieft darauf eingehen. Weiterhin werden im Workshop auch fortgeschrittene und viele angewandte Themen behandelt, die in der klassischen Grundlagenliteratur häufig nicht diskutiert werden. Hierzu zählen beispielsweise inferenzstatistische Aspekte der Ereignisanalyse im Kontext von Survey-Daten, Multiple-Episode Datenstrukturen, Competing-Risk Modelle, Mehrebenenmodelle der Ereignisanalyse, und Aspekte des Vergleichs von Effekten über verschiedene Modelle, Gruppen und Stichproben. Zur Illustration werden inhaltliche Problemstellungen aus der soziologischen und demographischen Forschung herangezogen. Der Workshop verwendet durchgehend das Statistikprogramm Stata. Teilnehmer werden darüber hinaus motiviert, Problemstellungen aus ihrer eigenen Forschung in dem Workshop einzubringen.


Zielgruppe

Forscher die in der quantitativen  Sozialforschung, vor allem im Bereich der Lebensverlaufsforschung arbeiten.


Lernziel

Die Teilnehmer bekommen einen umfassenden Überblick über die jüngsten Ansätze in der Ereignisdatenanalyse. Nach dem Workshop können die Teilnehmer Ereignisdaten sowohl aufbereiten, als auch eigene Analysen mit Hilfe der gelernten Methoden durchführen.


Voraussetzungen

Die Teilnehmer sollten Grundlagen der quantitativen Datenanalyse beherrschen. Von Vorteil ist Grundwissen in der linearen und logistischen Regressionstechnik.


Zeitplan

Literaturempfehlungen

Referenteninformationen

Weitere Informationen