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Wiss. Koordination

Marcus Eisentraut
Tel: +49 221 47694-473

Administrative Koordination

Loretta Langendörfer M.A.
Tel: +49 221 47694-143

Einführung in das Forschungsdatenmanagement in der empirischen Bildungsforschung

Dozent(en):
Marcus Eisentraut, Karoline Harzenetter, Maike Porzelt

Datum: 17.05 - 18.05.2017 ics-Datei

Veranstaltungsort: Köln

Seminarinhalt

  • Stellen Sie sich die Frage ob Ihre Forschungsdaten ausreichend gesichert sind?
  • Wissen Sie nicht genau wie sie Ihre Daten in geeigneter Weise für die zukünftige Nutzung dokumentieren sollten?
  • Wollen Sie ihre Daten nach Ablauf des Forschungsprojekts anderen zugänglich machen, um die Sichtbarkeit Ihrer Arbeit zu erhöhen?
  • Haben Sie datenschutzrechtliche Bedenken was die Archivierung Ihrer Daten angeht?
Wenn Sie derartige Fragen beschäftigen, dann ist unser Forschungsdatenmanagement-Workshop genau das Richtige für Sie. Er adressiert die Bedürfnisse von quantitativen und qualitativen Forschern in der Bildungswissenschaft und ermöglicht es, die Herausforderungen von Horizont 2020 bezüglich Anforderungen an das Datenmanagement anzugehen.
Forschungsdatenmanagement umfasst die Pflege Ihrer Daten, d.h. den Forschungsprozess zu strukturieren und Methoden, Verfahren und Richtlinien zu entwickeln, um Ihre Daten zu schützen, zu validieren und zu beschreiben. Ziel ist es, die Qualität Ihrer Daten sicherzustellen und die potentielle Nachnutzung zu erleichtern. Gutes Forschungsdatenmanagement minimiert das Risiko von Datenverlust, sorgt für Integrität in der Forschung und erleichtert die Replizierbarkeit. Es erhöht die Datensicherheit, Forschungseffizienz und Zuverlässigkeit. Ein adäquates Forschungsdatenmanagement spart Zeit und Ressourcen und erfüllt die Anforderungen unterschiedlichster Förderorganisationen zur Dokumentation und Nachnutzung von Forschungsdaten.
Im Bereich der empirischen Bildungsforschung steht das Datenmanagement vor speziellen Herausforderungen, etwa in Bezug auf die Anonymisierung personenbezogener Umfragedaten, deren Archivierung und Nachnutzung. Daher ist es wichtig, Forschende in der Bildungsforschung für das Thema Datenmanagement zu sensibilisieren und die notwendige Kompetenz für ein adäquates Datenmanagement in der Forschungsgemeinschaft zu steigern.
Der Workshop umfasst die grundlegenden Prinzipien des Datenmanagements, z.B. im Bereich der Lizensierung von Forschungsdaten, des Datenschutzes und der Ethik für die Wiederverwendung von Daten. Er befasst sich mit der Datendokumentation, den unterschiedlichen Dateiformaten, der Datenspeicherung und Sicherung, sowie der Archivierung von Forschungsdaten. Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmern fundierte Hilfestellung beim Verfassen Ihres eignen Datenmanagementplans anzubieten.
 
Veranstalter ist der Verbund Forschungsdaten Bildung (VFDB). Der Workshop wird aus Mitteln des BMBF finanziert, daher ist die Teilnahme für Sie kostenlos. Außerdem bieten wir Ihnen eine Übernahme der Fahrt- und Übernachtungskosten im Rahmen des Landesreisekostengesetzes BaWü an (es werden bis zu 200 Euro Fahrtkosten und bis zu 80 Euro Übernachtungskosten erstattet).


Zielgruppe

Der Workshop richtet sich explizit an Forscherinnen und Forscher der empirischen Bildungsforschung.


Lernziel

Der Kurs soll den Teilnehmern ein grundlegendes Verständnis über Datenmanagement in der Bildungsforschung vermitteln. Dies umfasst Kenntnisse über Die Notwendigkeit des Datenmanagements in Forschungsvorhaben
  • den Datenmanagementplan und den Datenlebenszyklus;
  • Methoden der Dokumentation von Forschung und Daten;
  • die gemeinsame Nutzung, Lizenzierung, Wiederverwendung und Langzeitarchivierung von Daten in der Bildungsforschung;
  • ethische Standards, Rechte der Befragten und das Urheberrecht in Deutschland;
  • die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Projektbeteiligten im Rahmen des Datenmanagements.
Ziel des Kurs ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen selbstständig einen Datenmanagementplan zu erstellen und ihre Daten gezielt auf die langfristige Archivierung vorzubereiten.


Zeitplan

Literaturempfehlungen

Referenteninformationen - Marcus Eisentraut

Referenteninformationen - Karoline Harzenetter

Referenteninformationen - Maike Porzelt

Weitere Informationen