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Wiss. Koordination

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Administrative Koordination

Claudia O'Donovan-Bellante
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Quasi-experimentelle Methoden

Dozent(en):
Dr. Marc Piopiunik

Datum: 12.06 - 13.06.2017 ics-Datei

Veranstaltungsort: B2,8 Mannheim

Seminarinhalt

In den Sozialwissenschaften sind Experimente oft gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Daher kommen häufig quasi-experimentelle Designs zum Einsatz. Dabei werden natürliche Experimente ausgenutzt, bei denen auf nicht beabsichtigte Weise (z.B. durch politische Reformen) Experimental- und Kontrollgruppen entstanden sind. Beispiele hierfür sind Untersuchungen über die Wirkung rechtlicher, wirtschaftlicher oder sozialer Maßnahmen. Ziel quasi-experimenteller Designs ist, genau wie bei echten Experimenten, die Identifikation kausaler Effekte.
 
Dieser Workshop stellt die in den Sozialwissenschaften gängigsten Formen quasi-experimenteller Designs vor, informiert über ihre jeweils spezifischen Vor- und Nachteile und lehrt die Teilnehmer deren praktische Umsetzung anhand realer Datensätze mittels der Statistiksoftware Stata. Konkret werden im Workshop folgende Themen behandelt:
 
  1. Das experimentelle Ideal
  2. Regressionsanalyse
  3. Instrumentalvariablen-Schätzung
  4. Regression Discontinuity
  5. Fixe Effekte
  6. Differenz-in-Differenzenansatz
Der Kurs orientiert sich an dem Buch „Mostly Harmless Econometrics" von Joshua D. Angrist und Jörn-Steffen Pischke (2009). Da sich der Workshop an WissenschaftlerInnen richtet, beinhaltet der theoretische Teil auch Notationen (z.B. Regressionsgleichungen) wie sie in Ökonometrie-Vorlesungen typisch sind. Jedoch ist es immer das Ziel, die Intuition der Formeln zu betonen. Sowohl im Theorieteil als auch in den praktischen Übungen werden zumeist Beispiele aus dem Bereich Arbeitsmarkt (und angrenzenden Forschungsbereichen) verwendet.


Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an junge und fortgeschrittene SozialwissenschaftlerInnen, die selbst empirisch forschen und dabei mithilfe quasi-experimenteller Methoden kausale Effekte schätzen wollen.


Lernziel

Die TeilnehmerInnen sollen die gängigen quasi-experimentellen Methoden kennenlernen. Zudem sollen die TeilnehmerInnen anhand der Übungen mit Stata eigene praktische Erfahrungen sammeln.


Voraussetzungen

Die TeilnehmerInnen sollen mit statistischen und (mikro-)ökonometrischen Grundlagen gut vertraut sein sowie zumindest Grundkenntnisee in Stata besitzen. (Zeitreihenökonometrie spielt in diesem Workshop keine Rolle.)


Zeitplan

Literaturempfehlungen

Referenteninformationen

Weitere Informationen